A Line is a dot that went for a walk

Exhibition
Participating Artist
Phil Bürer - Selina Fässler - Clare Goodwin - Tobias Gutmann - Patricia Hämmerle - Mark Inderbitzin - Marilyne Kölbl - Sipho Mabona - Almira Medaric - Janet Mueller - Benjamin Solt - Jan Sebesta - Natacha Steiner - Lydia Wilhelm  und David Zalben
Duration
December 13 2018 - January 12 2019
Opening
December 13 2018

Vernissage & Performance
Donnerstag, 13. Dezember 2018 ab 18.00 Uhr
Performance by Erika Schick Bonnet (CH/I), Instant Art Project *

Finissage
Samstag, 12. Januar 2019, 12.00 – 17.00 Uhr

In der Gruppenausstellung “A Line is a dot that went for a walk” (Paul Klee) geht es um Linien und darum, was sie im Stande sind zu entwickeln. Linien führen zu Kontur, Struktur und Fläche, sie sind Konstruktionsmittel und Aufbau zugleich. Differenzierte Richtungsänderungen bilden Charakter und Eigenschaften einer Zeichnung, eines Objekts, einer Skulptur, einer installativen Arbeit ja, gar einer
performativen Arbeit. Dieses vermeintlich einfache Stilmittel schafft Komplexität und ist zugleich die Basis visueller und geistiger Wahrnehmung. Vielleicht ist die Linie sogar der Kunst aller Anfang… also nichts
weiter als ein Punkt, der auf Wanderschaft geht. „A Line is a Dot that went for a Walk“ soll keine Antworten liefern, vielmehr soll die Ausstellung die Vielseitigkeit der Verwendung von einer Linie oder weiter einer Achse aufzeigen. Wie wirken Linien, in welcher Form kommen sie zum Ausdruck, wann sind sie erschöpft? In der Fotografie beispielsweise ebnen Linien den gesamten Bildaufbau, nicht umsonst sagt man, dass die Fotografie nichts anderes sei als Zeichnen mit Licht. Das Licht wiederum misst sich in Wellenlängen und ist eine Form elektromagnetischer Strahlung, im weiteren Sinne sind dies also auch wieder Linien. Auch Druckerzeugnisse, in diesem Fall Fotoprints oder Kunstdrucke lassen durch sukzessiv gesetzte Linien das Endprodukt entstehen. In der digitalen Fotografie bilden aneinandergereihte Pixel Linien, die aus der Entfernung Kontur, Farbverlauf und Motiv entstehen lassen. Im Medium Film kann der Erzählstrang oder die Handlung linear wahrgenommen werden. So kann die Linie ohne Zweifel mit dem Anfang gleichgesetzt werden, mit dem Ursprung. Letzten Endes ist die Linie auch eine Hommage an die Einfachheit der Dinge oder zeigt uns auf, wie aus simpler Ordnung möglicherweise diffuse Komplexität entstehen kann. Gezeigt werden nebst Zeichnung, Malerei, Fotografie auch installative Arbeiten und Skulpturales.

Mit: Phil Bürer – Selina Fässler – Clare Goodwin – Tobias Gutmann – Patricia Hämmerle – Mark Inderbitzin  – Marilyne Kölbl – Sipho Mabona – Almira Medaric – Janet Mueller – Benjamin Solt – Jan Sebesta – Natacha Steiner – Lydia Wilhelm  und David Zalben

*Erika Schick Bonnet* (CH/I) – Instant Art Project
treffen aufeinander, nur mit ihrem Können bekleidet, lassen durch zoomende Klänge, schwere Worte und nicht lineare Bewegungen Denkräume entstehen. In diesen Denkräumen ist nichts wie es sein muss, nichts wie es scheint, nichts verwandelt sich und ist doch plötzlich da, aber bloss als Code für die Tür zum nächsten Raum.

Ilona Kannewurf, CH – Tänzerin, Performerin, Poetin / www.maxwellpoetics.blogspot.com
Matthias Weidmann, CH – Produzent, Musiker / www.mrbob.ch 
Sibylle Ciarloni, I – Autorin von Sprechtexten, Büchermacherin, Performerin / www.sibylleciarloni.com