Eröffnung – Stille Nacht, schön gemacht oder dass Kunst auch mal ungezwängt rumhängt, Samstag, 16. Dezember 2017, 17 – 21 Uhr

Exhibition
Participating Artist
Gruppenausstellung
Duration
December 16 - December 16 2017
Opening
December 16 2017

Erschliesst sich „gute Kunst“ tatsächlich nie auf den ersten Blick? Und wenn sie’s tut, ist sie dann inhaltslos und gefällig oder fade? Erfüllt sich das Versprechen der Kunst nur da, wo Erschütterung zum ästhetischen Vergnügen wird? Darf es nicht auch mal radikal nutzlos sein?

Wir finden es darf! Insbesondere zur Weihnachtszeit, deswegen auch der Titel „Stille Nacht, schön gemacht, oder dass Kunst auch mal ungezwängt rumhängt“.

 

Kunst nervt, bezaubert, ärgert, irritiert, ist unverständlich, widerständig, widerborstig, unangepasst, laut, leise und vielleicht selten genug auch einfach mal nur gut und/oder schön. Es stellt sich doch vielmehr die Frage, wie lange es dauert, vom Widerborstigen zum Guten oder einfach nur Schönen zu kommen – zu dem was Lust und Freude macht anzuschauen. Vielleicht wird Schönes in der Kunst immer noch allzu oft der bequemen Idee gleichgesetzt, dass es markttauglicher ist und dadurch schnell in Vergessenheit gerät und zur Mode schrumpft. Was, aber allzu oft vergessen wird ist, dass auch Schönes den Moment des Unwillkürlichen besitzt, weil’s nämlich einfach geschieht oder eben nicht geschieht.

 

Mit Monique Baumann, Christine Bänninger, Johanna Bossart, Maya Bringolf, Michael Calabrò, Andrea Ebener, Joëlle Flumet, Anne-Laure Franchette, Fructuoso / Wipf, Philipp Hänger, Dominik His, Janet Müller, Marlies Pekarek, Ona Sadowsky, Esther Schena, Jan Sebesta, Brett Weir, Saskia Widmer, Peti Wiskemann, Helena Wyss-Scheffler